Employer Branding

Karriere-Webseite: 10 Tipps für 10x mehr Bewerbungen

März 14, 2019

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Karriere-Webseite: 10 Tipps für 10x mehr Bewerbungen

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Fast jedes Unternehmen hat heute eine eigene Website und auf vielen dieser Webpräsenzen findet sich eine eigene Karriere-Webseite. Potentielle Bewerber, die dann zu dieser Karriereseite navigieren, werden aber viel zu oft von uninspirierten und unpersönlichen Inhalten enttäuscht. Meist findet man hier nur aneinandergereihte Stellenanzeigen mit genauso allgemeingültigen wie abgedroschenen Floskeln, ohne einen Blick hinter die Kulissen des Arbeitgebers werfen zu können.

Dabei steckt in einer solchen Karriere-Webseiten jede Menge Potential für das Recruiting. Wie du eine ansprechende Karriereseite für dein Unternehmen gestalten kannst, nehmen wir in diesem Artikel genauer unter die Lupe. Wir geben dir 10 Tipps, mit denen du deine Karriere-Webseite erfolgreicher für das Personalmarketing nutzen kannst und deutlich mehr Bewerber bekommst.

1. Klares Design der Karriereseite für einen guten ersten Eindruck

Im digitalen Zeitalter hast du nur noch wenig Zeit, um einen Bewerber davon zu überzeigen, auf deiner Karriereseite zu verweilen. Du solltest daher dafür sorgen, dass sich die dein potentieller neuer Mitarbeiter direkt wohl fühlt und zum Weiterlesen animiert wird.

Deine Karriere-Webseite darf nicht überladen sein, sondern sollte schlank aufgebaut und auf das Wesentliche reduziert sein. Verwende dein Corporate Design mit entsprechenden Farben, Logo und Schriften auf deiner Karriereseite. Das steigert den Wiedererkennungswert, wenn dein Kunde deine Webseite und dein Unternehmen bereits kennt.

Bereits im oberen Teil der Karriereseite solltest du dem potentiellen Bewerber mitteilen, was für ein Arbeitgeber dein Unternehmen ist. Verwende einen aussagekräftigen Slogan, der am besten drei Fragen beantwortet:

  • Was macht das Unternehmen?
  • Was erwartet den Bewerber in dem Job?
  • Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?

Die genannten drei Fragen schwirren vermutlich im Kopf aller Kandidaten umher, wenn sie sich mit einem Stellenangebot auseinandersetzen.

Ein guter Slogan für ein Logistikunternehmen könnte z.B. so lauten: „Starte deine Karriere bei [Firma XY] und optimiere die Supply Chain großer Unternehmen in einem engagierten Team!“

Mit dieser Message deckst du alle oben aufgeführten Fragen ab. Der Bewerber erfährt, dass er für die Optimierung der Supply Chain zuständig sein wird, dass er nicht auf sich allein gestellt ist und dass er Aufstiegschancen für seine Karriere hat.

Idealerweise hast du den Bewerber dazu gebracht, weiter nach unten auf deiner Karriereseite zu scrollen. Hier solltest du die eben vermittelte Botschaft greifbar machen. Hast du z.B. von einem tollen Team gesprochen, solltest du auch ein echtes Teamfoto präsentieren und nicht auf Stock-Fotos zurückgreifen. Zeige Persönlichkeit – ein erster Schritt zu einem erfolgreichen Employer Branding!

Gut geeignet sind zudem Fotos vom zukünftigen Arbeitsplatz. Auch ein Blick von außen auf das Gebäude bzw. ein Panorama der näheren Umgebung kann die richtige Stimmung transportieren.

Versuche mit jedem verwendeten Bild die besondere Atmosphäre in deinem Unternehmen greifbar zu machen. Auch ein hochwertig produziertes Video – am besten mit persönlicher Ansprache – kann dabei helfen, einen Bewerber von deinem Unternehmen zu überzeugen.

Schon gewusst? Mit Recruitee kannst du eine Karriere-Webseite gestalten, die optisch ansprechend ist und klar strukturiert ist. Dazu musst du nicht programmieren können. Unser praktisches Baukasten-System ist einfach zu bedienen und lässt zahlreiche Gestaltungsoptionen zu.

2. Zielgruppen auf der Karriere-Webseite einzeln ansprechen

Anstatt auf deiner Karriereseite alle Jobs für alle Zielgruppen untereinander aufzulisten, solltest du auf eine individuelle Ansprache achten, die den Besucher deiner Karriere-Webseite optimal anspricht und Chancen aufzeigt.

Eine Aufteilung des Karriere-Bereiches sollte nach folgenden Kriterien vorgenommen werden:

  • Ausbildung und Berufserfahrung
  • Art der Tätigkeit
  • Standort

Es versteht sich eigentlich von selbst, dass ein potentieller Auszubildender von einem Unternehmen anders angesprochen werden sollte als ein Young Professional oder gar eine mögliche Führungskraft mit jahrelanger Berufserfahrung. Trotzdem wird dies auf vielen Karriereseiten vernachlässigt. Schaffe eigene Bereiche oder Unterseiten für jede Zielgruppe von Bewerbern. So kannst du dein Personalmarketing optimal auf jeden einzelnen Bewerber zuschneiden.

Auszubildende müssen davon überzeugt werden, dass die Branche die richtige für sie ist. Zudem sollten sie davon überzeugt werden, dass eine Ausbildung überhaupt der passende Anschluss an die Schullaufbahn ist. Bewerber mit Berufserfahrung können und sollten hingegen auf einer ganz anderen Ebene angesprochen werden und interessieren sich ganz konkret für dein Unternehmen als Arbeitgeber.

Besteht ein Unternehmen aus vielen verschiedenen Abteilungen, bietet es sich zudem an, unterschiedliche Bereiche oder Unterseiten je nach Art der Tätigkeit zu konzipieren. Wenn eine Firma gleichzeitig nach Lagerarbeitern und Marketing-Mitarbeitern sucht, kann es sinnvoll sein, die Kandidaten auf unterschiedlichen Bereichen der Seite anzusprechen.

Ist das Unternehmen zudem an mehreren Standorten ansässig, bietet sich hier ebenfalls eine individualisierte Ansprache an. Um den Standort Köln zu bewerben, schwärmt die Firma vielleicht von der attraktiven Lage des Büros in unmittelbarer Nähe zum Rhein. Auf der Karriere-Webseite der Münchener Niederlassung wird vielleicht damit geworben, dass sich das Team nach Feierabend gerne mal auf ein Bier im Englischen Garten zusammensetzt. Sorge dafür, dass dein Employer Branding auf alle unterschiedlichen Jobs und Standorte passt.

Wichtig: Die Segmentierung in verschiedene Bereiche sollte zur Anzahl der angebotenen Jobs und zu Größe der Firma passen. Ein kleines Start-up muss nicht zwangsläufig eine eigene Karriere-Webseite für Account Manager, Developer und Praktikanten vorhalten.

3. Karriereseite aktuell und vollständig halten

Eine gute Karriere-Webseite muss regelmäßig gepflegt und auf dem neusten Stand gehalten werden. Ist ein Job nicht mehr verfügbar, sollte die Stellenazeige auch direkt gelöscht werden. Andernfalls könnten regelmäßig Bewerbungen für nicht zu besetzende Stellen eintrudeln.

Dies belastet die HR-Abteilung deines Unternehmens nicht nur operativ, sondern kann auch der Arbeitgebermarke schaden. Wer Stellen ausschreibt, die gar nicht besetzt werden sollen, macht sich unglaubwürdig und wird die Kandidaten enttäuschen, die viel Zeit in eine überflüssige Bewerbung investiert haben.

Übrigens: Nur bei Stellen für Beamte gibt es laut § 8 BBG eine Pflicht, dass diese öffentlich ausgeschrieben werden müssen. Unternehmen in der freien Wirtschaft müssen diese in der Regel nicht öffentlich ausschreiben. § 6 Satz 2 BGleiG sieht jedoch vor, dass Stellen dann öffentlich ausgeschrieben werden sollten, wenn Frauen oder Männer in dem Bereich unterrepräsentiert sind.

Du solltest zudem darauf achten, dass deine Stellenausschreibungen niemanden diskriminieren. Insbesondere sollten die Jobangebote geschlechtsneutral formuliert werden. Viele Unternehmen benutzen mittlerweile den Zusatz „m/w/d“, „m/w/divers“ oder „m/w/x“ hinter der Berufsbezeichnung. So ist sichergestellt, dass niemand aufgrund seines Geschlechtes bzw. seiner geschlechtlichen Identität ausgegrenzt wird.

4. Aufgaben des neuen Mitarbeiters genau erläutern

Damit sich Bewerber ein gutes Bild davon machen können, welche konkreten Aufgaben auf sie im Unternehmen warten, bietet es sich an, einen entsprechenden Bereich auf der Karriereseite zu integrieren.

Versuche dabei nicht mit allgemeinen Floskeln zu arbeiten. Statt also zu sagen „Unter die Aufgaben fällt die Akquise von Neukunden“ könntest du lieber schreiben „Du erstellst Flyer, formulierst kreative Anschreiben und unterstützt unser Vertriebsteam auf diese Weise dabei, neue Kunden zu gewinnen“.

Eine tolle Idee wäre es auch, wenn du einen typischen Arbeitstag aus der Sicht eines Mitarbeiters darstellst. So kann der Bewerber gewissermaßen einem echten Mitarbeiter deines Unternehmens „über die Schulter schauen“ und einen Eindruck davon gewinnen, wie es bei euch so zugeht.

Tipp: Versuche dich bei der Darstellung der Aufgaben auf einige, zentrale Aspekte zu beschränken. Wenn du zu viele Punkte mit aufnimmst, wirkt es ziemlich schnell so, als würden den Mitarbeitern zu viel abverlangt werden.

5. Mobile First: Barrierefreie Stellenanzeigen auf allen Endgeräten

Das Internet wird heutzutage überwiegend mobil genutzt. Wenn du die Besucher deiner Website trackst, hast du sicher schon festgestellt, dass der Anteil der mobilen Nutzer hoch ist. Auch die Karriereseite deiner Webpräsenz sollte daher mobiloptimiert sein.

Achte darauf, dass Schriften analog zur Auflösung automatisch größer bzw. kleiner werden. Sonst passiert es schnell, dass deine Texte an einer Stelle abgeschnitten werden oder in einer unpassenden Größe erscheinen.

Webdesigner setzen vermehrt auf den sogenannten „Mobile First“-Gedanken. Dies bedeutet, dass eine Website von Anfang an erst einmal für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert wird. Das parallele Betreiben einer mobilen Version und einer Desktop-Version deiner Karriere-Webseite ist zwar prinzipiell denkbar, aber in der Regel für Unternehmen wenig praktikabel. Ein zentrales Problem hierbei ist z.B. der doppelte Pflegeaufwand und die natürlich höheren Entwicklungskosten.

Praktischerweise ist der Karrierewebsite Baukasten von Recruitee bereits so konzipiert, dass die erstellten Seiten direkt mobiloptimiert sind. Trotzdem solltest du immer sicherheitshalber testen, wie das finale Resultat auf verschiedenen Geräten aussieht.

Tipp: Mit dem Tool „Screenfly“ kannst du die Darstellung einer Website auf verschiedenen Endgeräten und mit unterschiedlichen Auflösungen testen.

6. Employer Branding: Bewerbe dich bei den Bewerbern

Das Buzzword im aktuellen Zeitalter des Recruitings lautet „Employer Branding“. Wer gute Mitarbeiter gewinnen möchte, sollte sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Dafür sind wirkliche Alleinstellungsmerkmale erforderlich, mit denen du dich von anderen Unternehmen abheben kannst.

Statt bloß von flachen Hierarchien, spannenden Aufgaben und flexiblen Arbeitszeiten zu sprechen, solltest du diese allgemeinen Aussagen mit Leben füllen. Wenn deine Mitarbeiter z.B. in der Regel 30% ihrer Arbeitszeit im Home Office verbringen, ist das ein viel stärkeres Argument, als nur die Flexibilität der Arbeitszeiten nennen.

Gerade Hochschulabsolventen und Young Professionals möchten wissen, welche Karriere-Chancen sich ihnen bieten. Kooperiert dein Unternehmen z.B. mit Weiterbildungsinstituten oder bietet ein spezielles Coaching für zukünftige Führungskräfte an? Dann gehe gezielt darauf ein, statt nur von attraktiven Karriereoptionen und Weiterbildungsmöglichkeiten zu reden.

Wenn dir so gar keine USPs einfallen wollen, die dein Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz bietet, muss sich daran vielleicht etwas verändern. Hier sind ein paar Ideen für das Personalmarketing, welche Benefits und Goodies Unternehmen ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen:

  • Mitgliedschaft in Sportvereinen
  • Ausstattung mit Hardware (z.B. eigener Laptop)
  • Firmenwagen oder Dienstfahrrad
  • Kostenlose Büromassagen
  • Frisches Obst, kostenlose Getränke etc.
  • Gemeinsame Aktivitäten im Team
  • Rabatte für Mitarbeiter
  • Boni und Sonderzahlungen
  • Kostenlose Kinderbetreuung

Die Liste ließe sich noch deutlich länger fortführen. Wichtig ist wieder, dass du dich auf wesentliche Aspekte fokussierst und die attraktivsten Vorteile deines Unternehmens auf deiner Karriere-Webseite besonders prominent präsentierst. Über Sonderzahlungen zu Weihnachten freut sich jeder, während die kostenlose Kinderbetreuung nur für Mitarbeiter mit kleinen Kindern relevant ist.

7. Social Recruiting mit der Karriere-Webseite verknüpfen

Als Arbeitgeber solltest du dich selbstverständlich auch auf gängigen Social Media Plattformen präsentieren. Besonders wichtig für das Social Recruiting sind:

  • Facebook
  • XING
  • LinkedIn

Über diese sozialen Netzwerke kannst du auch hervorragend die Karrierewebsite deines Unternehmens bekannt machen und für viel relevanten Traffic sorgen. Eine gute Karriere-Webseite erleichtert es dir zudem, Interessenten aus den sozialen Medien in den Bewerbungsprozess zu integrieren.

Auf Facebook sind viele potentielle Bewerber täglich unterwegs. Du kannst nicht nur spannende Berichte aus deinem Unternehmen auf deiner eigenen Facebook-Seite posten. Auch einen Link zu deiner Karriere-Webseite lässt sich passend integrieren. Versuche die User direkt daran zu gewöhnen, regelmäßig auf der Karriereseite vorbeizuschauen, anstatt nur ein Bild mit einer Stellenanzeige und einer Kontaktadresse zu veröffentlichen.

Du kannst zudem bei jedem Posting darum bitten, dass User Stellenanzeigen auf deiner Karriereseite weiterverbreiten sollen. Über die Kommentar-Funktion können User ihre Freunde verlinken. So erhält die Karriere-Webseite deines Unternehmens mehr Reichweite und die Chance steigt, dass du einen geeigneten Kandidaten findest. Es hilft, wenn deine Karriere-Webseite ansprechend ist und witzige, kreative oder unerwartete Elemente enthält.

Auf Facebook gibt es zudem zahlreiche themenspezifische Gruppen, in denen du Stellenangebote veröffentlichen kannst. Auch hier gilt: Selbst wenn auf Anhieb kein geeigneter Kandidat dabei ist, kannst du immer noch darauf hoffen, dass sich deine Stellenanzeige weiter verbreitet.

Die Businessnetzwerke XING und LinkedIn sind eine weitere wichtige Anlaufstelle, um deine Karriereseite bekannter zu machen. Arbeitgeber können sich selbst präsentieren und einen Überblick zu den aktuell freien Stellen veröffentlichen. Von deinem Arbeitgeber-Profil solltest du auf den Karrierebereich deiner Website verweisen. Zudem sollten deine HR-Kollegen einen Link zur Karriere-Webseite mit in ihr Profil nehmen, sodass jeder potentielle Bewerber direkt weiß, wo er die entsprechenden Infos findet. Umgekehrt solltest du aber auch auf deiner Karriere-Webseite eine Verknüpfung zu den sozialen Netzwerken herstellen. Integriere die Social Buttons deiner bevorzugten Social Media Plattformen auf der Karriereseite. Nun kannst du die Besucher dazu animieren, sich mit deinem Unternehmen zu vernetzen und/oder die Karriere-Webseite anderen Kontakten in ihrem Netzwerk weiterzuempfehlen.

Für ein erfolgreiches Personalmarketing solltest du auf deiner Website zudem den „Facebook Pixel“ integrieren. Dieser ermittelt, ob ein Besucher deiner Karriere-Webseite gleichzeitig bei Facebook eingeloggt ist. Ist dies der Fall, wird die Aktivität auf deiner Karrierewebsite bei Facebook abgespeichert. Nutze diese Information, um den Kandidaten mit einer passenden Facebook Werbeanzeige zu deinem Stellenangebot zu erreichen. So kannst du gezielt alle Nutzer ansprechen, die mit dem Bewerbungsprozess auf deiner Seite begonnen, den Vorgang in der Mitte aber wieder abgebrochen haben.

In diesem Zusammenhang ist allerdings die im Mai 2018 in Kraft getretene neue DSGVO zu beachten. Du musst den User darüber informieren, dass der Facebook Pixel auf deiner Seite aktiv ist und ihm die Gelegenheit geben, sich vom Tracking zu befreien.

Übrigens: Andere soziale Netzwerke wie Instagram, YouTube, Snapchat oder Twitter sind zwar ebenfalls in Bezug auf die Reichweite interessant, lassen sich aber nicht ganz so einfach zum Recruiting einsetzen. Im Rahmen einer Employer Branding Strategie solltest du aber auch versuchen, zumindest einigermaßen präsent auf diesen Plattformen zu sein. So erhöhst du die Chance, dass ein potentieller Bewerber mit deiner Arbeitgebermarke in Kontakt kommt.

8. Vereinfache Bewerbungen über deine Karriere-Webseite

Eine Bewerbung kostet Zeit und das Ergebnis für die Bewerber ist ungewiss. In vielen Stellenanzeigen werden höchste Anforderungen an die Bewerber gestellt. Man müsse „teamfähig“ sein, eine „hohe Eigenmotivation“ mitbringen und über eine „Hands-on-Mentalität“ verfügen. Wer sich darunter (verständlicherweise) nicht viel vorstellen kann, wagt vielleicht gar nicht erst, eine Bewerbung zu schreiben.

Arbeite lieber mit möglichst konkreten Anforderungen, die nachvollziehbar sind. Statt „sicherer Umgang mit dem MS Office-Paket“ könntest du schreiben: „Wir erwarten, dass du die gängigsten Excel-Befehle beherrscht (z.B. Berechnungen, Verweise etc.) und mit Formatvorlagen in Word arbeiten kannst“.

Gerade im digitalen Zeitalter kannst du auch versuchen, die Anforderungen an Bewerbungen so schlank wie möglich zu halten. Frage keine irrelevanten Daten ab, sonst bricht vielleicht dein Traum-Kandidat in der Mitte des Bewerbungsprozesses den Vorgang ab. Die wichtigsten Grundvoraussetzungen (Berufserfahrung, Ausbildung, Alter, Kontaktdaten etc.) sind natürlich Pflicht. Aber alles was darüber hinaus geht, kannst du auch im Zweifel erst im Vorstellungsgespräch abfragen – falls es überhaupt relevant sein sollte. Überlege beispielsweise, ob du auf ein Bewerbungsfoto verzichten kannst. Dies erspart dem Bewerber einige Mühe.

Die Deutsche Bahn hat kürzlich das Bewerbungsverfahren für Ausbildungsstellen und duale Studienplätze vereinfacht. Das Unternehmen verzichtet inzwischen auf ein Anschreiben der Bewerber. Das Resultat waren 10% mehr Bewerbungen!

Schon gewusst? Mit der Software von Recruitee kannst du hervorragende Karriere-Webseiten bauen, die den Kandidaten mit wenigen Klicks zum Ziel führen. Auch für zeitgemäße Ansätze wie Videobewerbungen ist die Software geeignet.

9. Klare Handlungsaufforderung für mehr Bewerber

Genauso wichtig wie der „Jetzt kaufen“-Button im Online Shop ist auch der „Jetzt Bewerben“-Button auf der Karriere-Webseite. Am besten platzierst du schon möglichst weit oben auf der Seite ein entsprechendes Feld, damit jeder Besucher direkt weiß, wo er den Vorgang fortsetzen muss.

Ideal wäre es, wenn die Handlungsaufforderung immer im Blickfeld des Kandidaten bleibt, auch wenn dieser weiter nach unten scrollt. Im Trend sind auch Einblendungen, die den potentiellen Bewerber nach einiger Zeit auf der Webseite direkt ansprechen und zur Bewerbung ermuntern.

Wenn du einen besonders einfachen Bewerbungsprozess etabliert hast, kannst du dies auch in der Handlungsaufforderung bewerben. Wie wäre es z.B. mit einem Button auf dem steht „Jetzt mit einem Klick zum Traumjob“ oder „Jetzt 1-Klick-Bewerbung starten“? Das wird die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein Bewerber kurzentschlossen Kontakt aufnimmt.

10. Einbindung der Karriereseite in die eigene Webpräsenz

Du hast es geschafft! Deine Karrierewebsite ist fertig entwickelt, auf jede Zielgruppe angepasst und mit einem smarten Bewerbungsprozess verknüpft. Jetzt ist nur noch die Frage, wo auf der Webpräsenz deines Unternehmens auf den Karrierebereich verwiesen wird.

Mach dir klar, dass jeder Besucher ein potentieller Bewerber ist. Manch einer hatte dein Unternehmen vielleicht noch gar nicht als möglichen Arbeitgeber wahrgenommen oder ist nicht aktiv auf Jobsuche. Integriere den Verweis auf deine Karrierewebsite daher prominent, um einen Denkanstoß für alle Besucher deiner Seite zu geben.

Statt nur im Footer einen kleinen Link zu integrieren, solltest du deine Karriere-Webseite als Reiter im Hauptmenü aufnehmen. Auf der Startseite kannst du ebenfalls einen Platz reservieren, um auf die Karriereseite zu verweisen. Ein netter Nebeneffekt davon ist, dass du auch potentiellen Kunden damit signalisierst, dass sich dein Unternehmen in einer stabilen Lage befindet. Wer viele Mitarbeiter einstellt, verfügt mit Sicherheit auch über eine gute Auftragssituation und wird als verlässlicher Geschäftspartner wahrgenommen.

Gut zu wissen: Die Integration der Karriere-Webseite in deine Unternehmenspräsenz kannst du wunderbar mit der Software von Recruitee vornehmen. Baue das Jobs Widget auf deiner Startseite ein oder spiele die Inhalte über die Recruitee API auf deiner Unternehmensseite aus.

Adrie ist eine ehemalige Recruiterin und die Content Marketing Managerin bei Recruitee. Mit einer Leidenschaft für Personalbeschaffung und Technologie, ist sie für die spannende Inhalte, der auf dem Blog gepostet wird verantwortlich.
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