Recruitee Artikel

Recruiting 2020: Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Bericht

Das Remote Recruiting wird zur neuen Normalität für Unternehmen auf der ganzen Welt. Dies bringt eine Reihe neuer Herausforderungen und Veränderungen mit sich, die bewältigt werden müssen. In der Art und Weise, wie wir arbeiten, interagieren und mit Menschen in Kontakt treten, vollzieht sich ein grundlegender Wandel.

Unser Bericht über den aktuellen Stand des Recruiting in 2020 zeigt eine Momentaufnahme des Status vom Remote Recruiting und bietet wertvolle Einblicke, wie man sich in dieser neuen Situation erfolgreich anpassen kann.

Es ist an der Zeit, dass Recruiterinnen und Recruiter, sowie alle Personalverantwortliche den Blick in die Zukunft richten und sich an die neue Normalität anpassen.

Wer wurde befragt?

  • Recruiterinnen und Recruiter
  • HR-Fachleute
  • Führungskräfte

Was steht in dem Bericht?

Dieser Bericht dient als Ressource für Recruiterinnen, Recruiter und andere Fachleute aus der Wirtschaft, die einen Maßstab dafür haben wollen, was in dem Bereich der Personalbeschaffung geschieht und was ihre Kolleginnen und Kollegen tun, um neue Herausforderungen zu bewältigen.

Der Bericht “Recruiting 2020: Die neue Normalität” bietet einen tiefen Einblick in die Realitäten, Herausforderungen und Möglichkeiten der Anpassung an unvorhergesehene Umstände, einschließlich:

  • Einblicke von Kolleginnen und Kollegen in das, was sie während der Pandemie erlebt haben;
  • einen Überblick über die Wirksamkeit der derzeitigen Remote Recruiting Maßnahmen;
  • Tipps, wie man sich in Notsituationen auf das Remote Recruiting einstellen kann, und vieles mehr.

Die 5 wichtigsten Erkenntnisse

Die vorherrschende Botschaft dieses Berichts ist, dass diese jüngste Pandemie die Art und Weise, wie Recruiterinnen und Recruiter arbeiten und interagieren, grundlegend verändert hat. Die Befragten sagten zwar aus, dass sich Veränderungen und Störungen auf ihre Arbeit und Unternehmen ausgewirkt haben, aber viele von ihnen boten eine positive Perspektive und die Bereitschaft, sich auf neue Arbeits- und Einstellungsmethoden einzulassen.

Hier sind fünf der wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Bericht:

1. Ungewissheit ist die neue Gewissheit

Aufgrund des beispiellosen Ausmaßes der Pandemie und der zu ihrer Bekämpfung ergriffenen Maßnahmen ist die Unsicherheit ein wichtiges Thema in diesem Bericht. COVID-19 hat einige Industriezweige stärker betroffen als andere, was zu einer Kluft in der Frage geführt hat, wie gut bestimmte Unternehmen in der Lage waren, sich auf diese unvorhergesehene Situation einzustellen.

Um diese Kluft zu veranschaulichen, betrachte diese beiden Statistiken:

Erkenntnisse 1

Aufschlussreich ist die Tatsache, dass sich knapp ein Drittel (32 %) der Befragten in Bezug auf die Weltwirtschaft so nervös fühlte, dass sie alle Neueinstellungen eingestellt haben. Es ist jedoch ermutigend zu sehen, dass viele Unternehmen nach wie vor in der Lage sind, ihre Talent Pools weiter auszubauen.

2. Die meisten Unternehmen haben keine angemessene Unterstützung

Remote Recruiting ist für die meisten Unternehmen rasch zur vorherrschenden Arbeitsweise geworden. Tatsächlich geben 94,6 % der Befragten an, dass ihr Unternehmen derzeit von zu Hause aus arbeitet.

Trotz dieser Statistiken gab jedoch mehr als die Hälfte der Befragten an, dass sie weder eine Remote-Recruiting-Richtlinie (52 %) noch eine Remote-Onboarding-Richtlinie (54 %) anwenden.

Mit anderen Worten, die Mehrheit der Befragten arbeitet und rekrutiert aktiv, ohne dass die richtigen Richtlinien und Prozesse vorhanden sind, um die Unterschiede zwischen der traditionellen Rekrutierung und dem Remote Recruiting effektiv zu handhaben.

3. Die Time-to-Hire hat einen Rückschlag erlitten

Infolge des Mangels an Prozessen und Richtlinien gaben 50 % der Befragten an, dass Time-to-Hire seit Beginn der Pandemie beeinträchtigt wurde. Tatsächlich berichten 23 % der Befragten von einer durchschnittlichen Verlängerungszeit der Time-to-Hire von einem Monat.

Dies kann eine Reihe von negativen Auswirkungen auf die Einstellungsergebnisse haben, darunter

  • Verschwendung von Zeit und Ressourcen
  • Schlechte Candidate Experience und Employer Branding
  • Talent-Verluste
  • Voreilige Entscheidungsfindung bei der Kandidatenauswahl

Ein Mangel an Ressourcen scheint für viele Befragte ein gemeinsamer Faktor für die verlängerte Time-to-Hire zu sein. Trotzdem gaben 90 % der Befragten an, dass sie keine neue Software angeschafft haben, um ihre Prozesse effizienter zu gestalten.

4. Vorstellungsgespräche werden kürzer

Wie nicht anders zu erwarten, verlassen sich die meisten Befragten stärker auf solche Technikern , wie z.B. Videointerviews, die das Remote Recruiting unterstützen. Während die Zahl der Video-Interviews zunimmt, ist die Dauer der einzelnen Gespräche dramatisch kürzer als früher.

Erkenntnisse 4

Kürzere Interaktionen mit Kandidatinnen und Kandidaten werfen neue Bedenken auf, auf die eingegangen werden muss. Dazu gehören:

  • Wie können Recruiterinnen und Recruiter sowie Hiring Manager in so kurzer Zeit eine Verbindung zu den Kandidatinnen und Kandidaten aufbauen?
  • Wird den Kandidatinnen und Kandidaten genügend Zeit gegeben, um ihre Fähigkeiten und ihre Persönlichkeit zu präsentieren?
  • Sind Recruiterinnen und Recruiter in der Lage, alle Screeningfragen zu stellen, die für eine fundierte Entscheidung erforderlich sind?

Aus dieser Untersuchung geht klar hervor, dass Recruiterinnen und Recruiter Wege finden müssen, sich schnell anzupassen, und dass sie Instrumente, Techniken und Prozesse finden müssen, die ihnen dabei helfen, die geforderte Leistung und Effizienz aufrechtzuerhalten.

5. Die aktuellen Herausforderungen sollten zukünftige Recruiting-Strategien beeinflussen

Obwohl die Personalbranche derzeit vor echten Herausforderungen steht, berichteten viele Befragte von einem allgemein positiven Ausblick auf die Zukunft ihrer Unternehmen und Rekrutierung.

Bis zu 28 % der Befragten äußerten sich optimistisch in Bezug auf die Zukunft und 24 % haben bereits eine Verbesserung ihrer Situation feststellen können.

Diejenigen, die erfolgreich waren, sind diejenigen, die sich an neue Instrumente, Prozesse und Mentalitäten gewöhnen, die Telearbeit und Remote Recruiting nicht als Rückschlag, sondern als Chance begreifen. Dies sind die Menschen, die folgende Werkzeuge und Prozesse nutzen:

  • Ein Bewerbermanagementsystem
  • Richtlinien für das Remote Recruiting und Remote-Onbaording
  • Video-Interviewprozesse
  • Effizienz-Audits zur Verbesserung der Time-to-Hire

Lade den Branchenbericht herunter, um zu erfahren, wie jedes der oben genannten Instrumente und Verfahren dir dabei helfen kann, dich effektiver an die neue Normalität anzupassen.

Dieser Bericht zeigt, dass die Branche unglaublich widerstandsfähig ist, wenn sie mit unerwarteten Herausforderungen konfrontiert wird.

Wir hoffen, dass der Bericht dich dazu anregt, darüber nachzudenken, wie du derzeit arbeitest, und dass er dir eine Strategie liefert, wie du dein Recuiting erfolgreich für die Zukunft anpassen kannst.

Vielleicht interessiert dich auch

Der kundenorientierte Ansatz, der Recruitee zu einem Erfolg macht

Von Luisa Spardel

Recruiting bei Incloud: Der Maßnahmenmix macht’s!

Von Luisa Spardel

Plane deine Recruiting-Reise

Von Luisa Spardel