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5 Vorteile einer Recruitment-App

Nachdem wir kürzlich eine iOS-App für unser Bewerber-Tracking System auf den Markt gebracht haben, haben wir viele Diskussionen über die Möglichkeiten einer Recruitment-App in der Bewerbermanagement Branche geführt. Es scheint also die perfekte Gelegenheit zu sein, um einige der größeren Trends in diesem Bereich zu erforschen.

„65 % der Handybesitzer nutzen ihre mobilen Geräte zur Arbeitssuche, und dieser Trend ist nicht nur auf jüngere Arbeitssuchende beschränkt.“ – „78% der Kandidaten/innen würden sich auf Jobs bewerben, wenn sie gerade unterwegs sind“, Indeed Blog

Statistiken, wie die oben aufgeführten, haben dazu geführt, dass die Personalvermittlungsbranche sich mit den Möglichkeiten und Notwendigkeiten der mobilen Nutzung befasst. Es sollte jedoch nichts Neues für ein Unternehmen sein, eine mobile-freundliche Möglichkeit für Bewerbungen anzubieten. Da sich der Fokus zunehmend darauf richtet, sind auch Personalvermittlung zunehmend in der Lage effizientere Plattformen zu nutzen.

„Wenn du App Stores durchsuchst, wirst du Hunderte von Apps zur Jobsuche finden, aber nur sehr wenige, um Kandidaten/innen zu finden.“ – Chris Russell, „The Big List of Mobile Recruiting-Apps“, SourceCon

Da Personalvermittlungen nur wenige Optionen haben, werden immer mehr Fragen darüber gestellt, wo sie sich befinden und was sie tun könnten. Viele erkennen, wie nützlich es für Personalvermittlungen sein könnte, eine hochwertige Recruitment-App zu haben, die sie effizient nutzen können.

Nachfolgend sind die fünf Trends aufgeführt, die den Übergang zu Recruitment-Apps für die Personalbeschaffung beeinflussen.

1. Mobiles Recruiting

Etwa 80% der Benutzer/innen von Recruitee nutzen derzeit unsere App für mobile Recruiting. Dies deutet darauf hin, dass Personalvermittlungen, die Zugang zu einer Recruitment-App haben, mit ihr sehr zufrieden zu sein scheinen, aber wahrscheinlich haben die meisten sie noch nicht einmal ausprobiert. Unter den ersten zehn Programmen der Applicant Tracking Software, die auf der Website Capterra aufgeführt sind, haben nur drei eine spezielle App für mobile Recruiting im Einstellungsprozess (und einige andere sagen, dass ihre Cloud-Seiten für mobile und Tablet-Nutzer/innen optimiert sind).

Andererseits arbeiten alle zehn der zuvor genannten ATS-Systeme mit einem webbasierten Programm, das alles in einer Cloud unterbringt. Dies wirft die Frage auf, ob eine spezielle Recruitment-App mehr Nutzen hat ist als eine handyfreundliche Website. Es gibt keine richtige Antwort auf diese Frage, aber du solltest das folgende Zitat in Betracht ziehen. Es scheint eine genaue Prognose darüber zu geben, in welche Richtung sich die Bewerbermanagement Software Industrie entwickeln wird:

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„….wenn du einen bestehenden Webservice für Benutzer-Logins und Account-Management anbietest, wird eine eigene mobile Recruitment-App wahrscheinlich eine lohnenswerte Investition sein, da sie enorme Leistungsvorteile gegenüber der Nutzung des mobilen Webs bietet.“ – Christina Warren, „Sollten Sie eine handyfreundliche Website oder eine eigene Mobile App erstellen?“, Mashable

Einige der Branchenführer/innen und Innovatoren haben eigene Recruitment-Apps entwickelt, und wenn sie als erfolgreich angesehen werden, kannst du anderen Unternehmen raten, deinem Beispiel zu folgen .

2. Intelligente Benachrichtigungen

„Bei kleinen Unternehmen, die mobile Apps nutzen, geben 75 Prozent an, dass sie Zeit sparen… Kleine Unternehmer/innen schätzen, dass ein Median von 5,0 Stunden pro Woche eingespart wird, bei einem Durchschnitt von 11,33 Stunden pro Woche.“ – Karren Kerrigan und Raymond J. Keating, „Zeit und Geld mit mobilen Apps sparen“, SBE Council

Einer der größten Vorteile bei einer mobilen Recruitment-App sind Smart-Notifications. Diese ermöglichen es einem/r Personalbeschaffer/in, sofort zu wissen, wann etwas Wichtiges passiert ist, und es spielt keine Rolle, ob er/sie an seinem/ihrem Schreibtisch sitzt oder unterwegs ist. Dies führt dazu, dass Personalbeschaffer/innen eine schnellere Reaktionszeit haben (sowohl wenn es darum geht auf Bewerbungen zu reagieren, als auch wenn es darum geht die Sache mit dem Team zu besprechen) und kann einen schnelleren, effektiveren Einstellungsprozess gewährleisten.

Wenn man bedenkt, dass die Zahl der Smartphones und Tablets gestiegen ist, ist es sinnvoll, dass Mitarbeiter/innen diese Geräte sinnvoll einsetzen können.

3. Einfach mit Teammitgliedern zu teilen

Es ist viel einfacher für zwei Personen, ein Problem zu besprechen, während sie nebeneinander in einem ruhigen Büro sitzen, als wenn einer von beiden auf der anderen Seite der Welt ist. Aber egal, ob sie neun Zeitzonen voneinander entfernt sind oder in einem lauten Zug sitzen, sie haben wahrscheinlich ein Handy in ihrer Nähe. Eine auf die Situation zugeschnittene Recruitment-App für mobile Recruiting ermöglicht es ihnen, Kommentare und Anpassungen ihrer Kollegen in Echtzeit zu sehen, unabhängig davon, ob sie Zeit haben, das Problem am Telefon zu besprechen oder nicht.

„Der/die durchschnittliche Interaktionsmitarbeiter/in verbringt schätzungsweise 28 Prozent der Arbeitszeit mit der Verwaltung von E-Mails und fast 20 Prozent mit der Suche nach internen Informationen oder der Suche nach Kollegen/innen, die bei bestimmten Aufgaben helfen können.“ – Michael Chui et al., „Die Sozialwirtschaft: Wertschöpfung und Produktivität durch Sozialtechnologien erschließen“, McKinsey & Company Report.

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E-Mails haben die Art und Weise, wie Menschen kommuniziert haben, verändert, aber diese Form der Kommunikation wird bereits als veraltet angesehen, weil sie zu langsam ist. Es ist Zeit für Unternehmen, sich mit Recruitment-Apps auf den neuesten Stand zu bringen, und die Informationen müssen sofort an einem geeigneten Ort verfügbar sein.

4. Starke Such- und Datenanalysen

Ob ein Applicant-Tracking-System (ATS) mehrere Dateitypen lesen kann oder nicht, ist ein weit verbreitetes Anliegen und wir können dir versichern, dass es möglich ist. So spielt es keine Rolle, wie Kandidaten ihre Informationen übermitteln, du kannst alle Dokumente schnell nach beliebigen Begriffen durchsuchen. Das hilft deiner Datenanalyse ungemein.

Nun, da klar ist, dass alle Dateitypen gelesen werden können, ermöglicht das ATS, dass Lebensläufe, Anschreiben und alle anderen Dokumente miteinander vermischt werden können. Eine Recruitment-App bietet durch mobile Recruiting die Möglichkeit, sie auf einfache Weise auf ihrem Handy oder Tablet ohne zusätzliche Apps zu organisieren, zu suchen und anzuzeigen.

Dies ist ein weiterer Bereich, in dem alte Gewohnheiten durch neue Technologien abgelöst werden. Zuvor waren deine Großeltern, Eltern und vielleicht sogar du gezwungen, einen Stapel an Papieren mit Lebensläufen durchzugehen, um zu entscheiden, welche Kandidaten/innen man in Betracht ziehen sollte. Jetzt können diese Informationen automatisch in eine Datenbank eingegeben werden, und du kannst „Photoshop“ in deiner Recruitment-App durchsuchen, um eine Liste potenzieller Mitarbeiter/innen zu sehen, die qualifizierte Bildbearbeiter/innen sind.

5. Universelle Apps

Weltweit hatten Ende 2014 84,4% der mobilen Nutzer/innen das Betriebssystem Android, während nur 11,7% iOS hatten. Dies beeinflusst die App-Entwickler/innen, weil sie gezwungen sind, ein System zu wählen, um ihr Programm zu erstellen, und viele Benutzer/innen würden am Ende deswegen wegfallen.

Dieser Faktor ändert sich jedoch mit neuen Entwicklungen. Programmiersprachen arbeiten daran, hybrider zu werden, und es wird immer einfacher, eine mobile Recruiting-App zu entwickeln, die an verschiedene Betriebssysteme angepasst werden kann. Entwickler/innen können nun zwischen einer „Native“-App (entwickelt für das Betriebssystem eines bestimmten Geräts), einer „Web“-App (eine Website, die wie eine App verhält, wenn man sie auf dem Handy aufruft) oder einer „Hybrid“-App (eine, die versucht, beides zu kombinieren) wählen. Das sind gute Nachrichten für alle, die ein Apple-Handy und ein Android-Tablet haben, aber sicherstellen wollen, dass sie auf beiden Geräten verbunden bleiben können.

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